25. 9. 2005, von Manfred Pochmann
Der SK 1926 Ettlingen richtete den diesjährigen Bezirksschachtag, den Start in die neue Saison, aus. In diesmal nur noch drei Klassen beteiligten sich nur noch 28 Vierer-Mannschaften. Ein sinkendes Interesse an dieser Veranstaltung, vor allem auch in unserem Verein, ist nicht zu übersehen. So fand sich keine wirklich "erste" KSF-Mannschaft. Die nominell "1." bestand aus Spielern mit Ranglisten-Nr. 31 und höher (Paul Zimmermann 2, Harald Klingenberg 2,5, Ralf Ehrler 3, Ullrich Schuster 5, jeweils aus 9 Runden) und kam damit lediglich auf Platz 7. Sind unsere Spitzenspieler müde, gesättigt? Oder warum sonst uninteressiert? Schließlich geht es hier um die Qualifikation zur "Badischen"!
Sieger in der höchsten Klasse (Bereichsliga und höher) wurde der SC Unter-grombach vor Slavija I und Slavija II.
In der nächsten Klasse (Bezirksklasse und Kreisklasse A) startete KSF II mit Klaus-Dieter Schulz 3,5, Albert Latchin 1,5, Boris Wald 8,5 (jeweils aus 10 Runden). Das war's. Das vierte Brett blieb jeweils frei. Da lässt sich's nicht schön spielen. Der vorletzte (10.) Platz war das Ergebnis. Traurig!
Einziger Lichtblick des Tages: In der dritten Klasse (drei
Kreisklasse-B- und -C-
Teams, sowie 4 Jugendmannschaften, doppelrundig, also 12 Runden) siegte unser
bewährtes Jugendteam in der Aufstellung Michail Petermann 11, Joshua Hager
8, Veaceslav Cofman 10,5, Slavik Sarchisov 8,5 mit 22:2 Ma.-Pkt. vor der Jugend
von Untergrombach (19:5).
Und am Nachmittag, beim Einzelblitz, war es auch nicht gerade berauschend. Gerade mal 26 Spieler von 8 Vereinen (und das nennt sich Bezirks-...) stellten sich der Konkurrenz (davon immerhin 7 von den KSF, wobei man Hajo Vatter nicht mitzählt, stolze 8 von Slavija, wobei man Hajo Vatter mitzählt, vom Ausrichter Ettlingen gerade mal 3).
Diese KSFler bestritten die Vorrunde: Steinhart 8,5/13, Wald 7,5/13, Zimmer-mann 7/13, Ehrler 5,5/11, Schuster 4,5/11, Latchin 4/13, Shahisavandi 4/13. In die Finalgruppe A kam davon keiner, diese sah dann vier (!) Slavija-Spieler vorn: Martin Springmann, Hajo Vatter, Dr. Holger Dietz, Andras Cserba. Unsere noch durchhaltenden Teilnehmer Schuster, Ehrler, Shahisavandi und Latchin mussten sich mit der unteren Hälfte der Finalgruppe B begnügen.
Bezirksschachtag, quo vadis?