Pokal

Ansprechpartner und Mannschaftskapitän unserer Pokalmannschaft KSF 1 ist Michael Spieker. Wir sind in dieser Saison 2016/17 auch wieder mit einer zweiten Pokalmannschaft an den Start gegangen, einer Jugendmannschaft.


Spielberichte:

Pokalteam KSF 1 zieht ins Bezirksfinale ein (22.1.2017)


Knapp gescheitert

Mannschaftspokal Karlsruhe · Runde 1 · 8.11.2016 ·
⇗ KSF 2 – Neureut 2 2 : 2 · von Sarah Hund

 Karlsruher SF 2  1842  2  –  2  SF Neureut 2  1961
 1  Hund, Sarah  1940  0  –  1  Feger, Andreas  2111
 2  Wiesner, Alexander  1973  ½  –  ½   Zimmer, Rolf  2078
 3  Koll, Lukas  1805  1  –  0  Schulz, Klaus- Dieter  1864
 4  Koll, Linus  1650  ½  –  ½  Kreuter, Edgar  1789

Nach einigen Schwierigkeiten in Raumplanung und Zeitmanagement haben sich um 10 Uhr acht Spielfreudige in der Awo getroffen. Für unsere Jugendmannschaft saßen Sarah, Alex, Lukas und Linus kampfeslustig am Brett. Die Neureuter kamen in guter Besetzung und es sah nach spannenden Partien aus.
So kam es auch, alle Partien starten sehr interessant. Lukas hat beim DVM Vorbereitungstraining gut aufgepasst. Zwar hat die offene g-Linie vor dem gegnerischen König nicht direkt in einem Angriff geendet, aber Lukas konnte in ein gutes Endspiel abwickeln. Hier hat er noch eine Bauern erobert, den er zu einem Freibauern und zum Sieg verwandelte.
Ich habe das mit dem Angreifen meinem Gegner überlassen. Nach dem Tauschen einiger Figuren sah die offene h-Linie schon nur noch halb so gefährlich aus. Mit dem Gedanken dem Gröbsten entgangen zu sein, sollte man sich auch noch an alle Regeln erinnern. So dachte ich den Turm auf a1 zurück zugewinnen, da dieser keine Felder hat. Leider kann auch dann noch rochiert werden. Mit einem Turm weniger kann dann doch nicht mehr gezaubert werden.
So stand es 1-1. Und für die Zuschauer ging das Zittern los. Alex kam nach einem Bauernopfer gut aus der Eröffnung und am Ende konnte er nicht nur den Bauern zurück gewinnen, sondern stand mit zwei Bauern mehr da, wovon er einen wieder einstellte.
Linus stand mit seinen Figuren lange gedrückt in seinen Reihen, konnte aber lange alles decken. Der Gegner konnte dann eine Qualität gegen zwei Freibauern geben. Von da an ging es Schlag auf Schlag mit Bauern gewinnen und verlieren. Bei Linus wurde die Zeit auch immer weniger, doch er aktivierte seine Figuren und erreichte ein Remis.
Beim stand von 1,5-1,5 spielte nur noch Alex. Nachdem beide die Zeitkontrolle knapp geschafft hatten, war ein Turmendspiel entstanden. Alex‘ König stand hinten drin und sein Turm musste den Mehrbauern decken. So kam es dann wie es kommen musste. Alex trennte sich friedlich mit einem Remis und so sind wir beim Endstand von 2-2 nach Berliner Wertung raus. Aber mit guten Spielen sind wir nur knapp gescheitert und liegen über unseren Erwartungswert von 1,36.


KSF-Flaggschiff problemlos in Runde 2

Mannschaftspokal Karlsruhe · Runde 1 · 8.11.2016 ·
⇗ Graben Neudorf – KSF I  ½ : 3½ · von Stefan Haas

SF Graben-Neudorf 1799 ½ Karlsruher SF 2070
1 Debatin, Roland 1908 0 1 Schlager, Thomas 2167
2 Brandl, Alexander 1773 0 1 Bastian, Martin 2062
3 Sekulic, Georg 1698 0 1 Spieker, Michael 2053
4 Adomeit, Uwe 1816 ½ ½ Khalil, Alaa El-din 1998

In der ersten Runde der neuen Saison kam es zum Wiedersehen mit dem Halbfinalgegner der Vorsaison; und wir erinnern uns, dass unsere Gäste damals beachtlichen Widerstand leisteten, bevor wir ein standesgemäßes Ergebnis herbeiführen konnten.
Auf beiden Seiten standen nun drei Akteure, die schon beim letzten Mal dabei waren; an Brett 1 kam es sogar zu einer Neuauflage, zudem bei gleicher Farbverteilung und ähnlicher Eröffnung. Dabei profitierte Thomas von zwei unglücklichen Springerzügen seines Gegners, welche diesen bald zur weiteren Verschärfung und Entblößung am Königsflügel zwangen, während sein Damenflügel unterentwickelt erstarrte. Thomas kam schnell zu Königsangriff und konnte seinen Gegner bereits nach zwei Stunden Spielzeit vor die unangenehme Wahl zwischen Matt und Damenverlust stellen: 1-0. Zu diesem Zeitpunkt war an den anderen drei Brettern scheinbar nicht viel los. Allerdings stand Martin– obwohl es auf den ersten Blick gar nicht danach aussah –doch eher kritisch, da sein Gegner die offene a-Linie beherrschte und einen starken Angriff gegen Martins schwachen Damenflügel lancieren und diesen womöglich mit einem Qualitätsopfer für zwei oder drei Landmänner hätte sprengen können. Nach einigen indifferenten Zügen, in denen Martin fast Ausgleich erreichte, fiel sein Gegner jedoch einer Halluzination zum Opfer, als er für einen vermeintlichen Bauerngewinn eine Figur opferte, was aber nicht funktionierte: So stand es nach drei Stunden 2:0. Nun waren wir Dank der Berliner Wertung schon durch; bei Michael (ein Endspiel mit Läufer gegen Springer, in dem er einen entfernten Freibauern bilden konnte) sah es aber schon so gut aus, dass er zu Recht weiter auf Sieg spielte und diesen nach der Zeitkontrolle auch realisierte: 3:0. Dagegen hatte Alaas Stellung in der dritten und vierten Spielstunde eine kontinuierliche Degradation erfahren; Nachdem er im 22. Zug eine Remisofferte ausgeschlagen hatte, verschlechterte sich seine Bauernstellung am Damenflügel – alle Bauern standen auf Schwarz, und sein Läufer versteckte sich auf b2, während sein Gegner mit dem Läuferpaar gegen das gemischte Doppel spielte. Zu allem Übel entblößte Alaa auch noch seinen Königsflügel, so dass sein Gegner auch nach dem Damentausch noch einiges Druckspiel behielt. Dann geriet Alaa auch auf der Uhr zunehmend in Rückstand; er musste sich aufs Klammern verlegen und hatte am Ende Glück, dass sein Gegner weiterhin nur auf den halben Punkt fokussiert war und sich mit einer Zugwiederholung begnügte. So erzielten wir auch diesmal ein standesgemäßes Ergebnis knapp über dem Erwartungswert von 3,22.