KSF II landen nach unnötiger Niederlage im Abstiegskampf

Oberliga Baden · Runde 6 · 8.2.2026 · von Michael Spieker

Brett FSF 1887 Zähringen 1 Karlsruher SF 2
1 Schild, Christoph 2228 Schlager, Thomas 2162 0:1
2 Scherer, Helmut 2205 Spieker, Michael 2040 ½:½
3 Skembris, Simon Max 2120 Scheinmaier, Mark 2022 0:1
4 Trabert, Bettina 2160 Wiesner, Alexander 2001 +:-
5 Hund, Sarah 2097 Zimmermann, Paul 1946 1:0
6 Trabert, Lukas 2091 Zwermann, Linus 1933 +:-
7 Rosenblatt, Marcus 2033 Fritz, Denis 1920 1:0
8 Haas, Leandro 1809 Vinke, Andreas 2099 ½:½
Gesamtergebnis 5,0:3,0

(Anm.: Bretter sind nur unter Namensnennung freizulassen, wobei die Nennung von Alex Wiesner nicht heißt, dass sein Einsatz geplant war. Wertungszahlen sind DWZ.)

Der heutige wichtige Auswärtskampf bei den Zähringern stand unter einem ungünstigen Stern. Von 20 Spielern sagten 13 ab, und Linus tauchte nicht am Treffpunkt auf, weil sein Wecker nicht laut genug war. So fuhren wir zu sechst nach Freiburg, wo uns die Gegner in vollständiger und guter Besetzung erwarteten.

Immerhin erreichten Andi und der Berichterstatter problemlose Remisen an den verbliebenen Schwarzbrettern. Danach sah es zeitweise sogar ganz gut für uns aus. Thomas gewann gegen seinen zu passiv agierenden Gegner in schöner positioneller Weise zwei Bauern, und auch Paul eroberte einen Bauern auf b7. Mark schockte seinen Kontrahenten mit einem taktischen Schlag, als ein Springerabzug Matt und Damengewinn drohte. Hierdurch gewann Mark eine Qualität und die Abwicklung in ein leicht gewonnenes Endspiel. Thomas konsolidierte seine zwei Mehrbauern und hatte nur noch das Problem der knappen Bedenkzeit. Dann kippten jedoch die Partien von Denis und Paul. Denis griff etwas zu optimistisch an und steckte eine Figur ins Geschäft, um mit seinen Springern auf Turmjagd zu gehen. Wegen einiger Gegendrohungen reichte die Aktivität aber nicht aus, und so behielt der Gegner die Mehrfigur und gewann sicher. Paul verpasste die Rochade, verlor den Mehrbauern wieder und musste bei einem Zusammenstoß im Zentrum eine ungünstige Struktur mit einem Freibauern auf d4 und obendrein einem freien a-Bauern hinnehmen. Seine starke Gegnerin verwertete den Vorteil souverän. Thomas siegte dann nach einiger Mühe letztlich ungefährdet.

So verloren wir tragischerweise den Kampf, obwohl wir an den ersten drei Brettern deutlich über der Erwartung 2,5 von 3 möglichen Punkten holten. Nun ist im letzten Drittel der Saison Abstiegskampf pur angesagt.

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