Eine spannende Vorrunde der Karlsruher Grundschulschachmeisterschaft

Am Freitag, den 17.01.2026, fand eine der drei Vorrunden der Karlsruher Schulschachmeisterschaft WK Grundschule statt. Jedenfalls war das der Fall für die Leopoldschule, Schillerschule, Gartenschule, Viktor-von-Scheffel Schule, Südendschule und die Element-i Technido. Alle anderen Grundschulen spielten ihre Vorrunde in Neureut. Ursprünglich war geplant, dass alle Grundschulen sich in Neureut duellieren, jedoch musste der Plan, aufgrund des mangelnden Platzes in Neureut umgestellt werden. Glücklicherweise fanden wir noch Platz im Doppelraum des Anne-Frank-Hauses. Für einige Kinder war das, schon durch das Vereinstraining, ein bekannter Ort. Um pünktlich auf 14:00 Uhr zu starten, sollten alle Teams schon 15 Minuten vorher anwesend sein. So konnten wir alle Kinder in den Spielplan aufnehmen und genau um 14:00 Uhr die Vorrunde starten. Gespielt wurden fünf Runden mit einer Bedenkzeit von 15 Minuten pro Partie und Spieler. Zusatzzeit für jeden Zug gab es keine. Gespielt haben immer vier Kinder gegen vier Kinder. So musste man dann immer durchrotieren, sodass jedes Kind die Chance hatte zu spielen. Jede Schule bestand aus einem Team aus fünf oder sechs Kindern. Ausnahmen gab es bei der Viktor-von-Scheffel Schule und der Südendschule; hier traten nur vier Kinder an. Das große Ziel des Tages, war es, unter die ersten zwei Plätze zu kommen, um sich für die nächste Runde zu qualifizieren. So starteten alle Kinder ihre Partien mit viel Motivation und Handschlag. Durch so viel Motivation und ein klares Ziel vor Augen brachte die Vorrunde von Großmeisterpartien bis zu chaotischen Schlachtfeldern alles mit. Während auf dem ersten Brett computergenaue Züge ausgeführt wurden, schlugen auf anderen Brettern plötzlich alle Figuren auch en passant und Bauern liefen auch gerne zurück. Auch Schachmatt zu setzen fiel nicht so leicht wie geübt. Daran muss wohl der Zeitdruck durch die Uhr schuld gewesen sein. Wo bei mancher Partie dann schlussendlich Patt gesetzt wurde, gab es dennoch viele Schachmatts. Vor allem war das Schäfermatt sehr trickreich und brachte der Schillerschule viele Punkte im Laufe des Turniers. Nach der ersten Runde erinnerten sich nochmals alle Kinder daran, dass der Bauer NICHT zurücklaufen kann, und das in der ersten Runde herrschende Chaos verschwand. Es wurde zwar immer wieder mal die Hand gehoben aufgrund eines illegalen Zuges des Gegenspielers, jedoch war das Spielniveau wie ausgetauscht. Bauern zogen nach vorne, Springer gabelten Figuren, Läufer spießten Türme auf und Schachmatts wurden gefunden. So verlief das über alle Runden, wobei sich die Kinder Runde für Runde abwechselten, während viele Eltern staunend zuschauten oder die frische Luft genossen. Das Spielgeschehen verlief reibungslos, wodurch die Siegerehrung schon weit vor der geplanten Uhrzeit stattfinden konnte. Am Schluss sicherte sich die Element-i Technido mit 14 Brettpunkten (BP) den ersten Platz. Auf den zweiten Platz schaffte es ganz knapp mit 12 BP die Gartenschule. So qualifizierten sich diese für die nächste Runde. Mit 11 BP verpasste die Schillerschule, welche zum ersten Mal am Turnier teilnahm, um Haaresbreite den zweiten Platz und landete auf Platz 3. Ebenfalls 11 BP erspielte sich die Südendschule, jedoch landete diese auf dem vierten Platz. Platz fünf belegte die Leopoldschule, welche ganze acht BP sammelte. Die Viktor-von-Scheffel Schule erreichte mit 4 BP den 6. Platz. Es war ein spannender Tag mit knappen Partien und knappen Ergebnissen. Mein Dank geht nochmals an Kristin, ohne sie währe das ganze Turnier nicht so reibungslos gelaufen, wie es ist.