BW-Liga: Glück oder Elo – etwas davon braucht man

BW-Liga · Runde 1 · Bruchsal · 10.10.2026

Etwas kurios war es im Vorfeld des ersten Wochenendes der Liga. Die Untergrombacher Gastgeber hatten vor vier Wochen ein Ersatz-Spiellokal suchen müssen und in der Konrad-Adenauer-Schule in Bruchsal gefunden. Aber aufgrund eines Missverständnisses wurden wir als Gäste erst 36 Stunden vor dem Spiel informiert. Ging aber alles gut.

SGR Kuppenheim 2157         Karlsruher SF 1853 2201
1 FM Thilo Ehmann 2352 1 : 0 IM Stefan Löffler 2333
2 FM Jörg Weidemann 2233 ½ : ½ FM Maximilian Ruff 2253
3 Daniel Schmitt 2189 ½ : ½ Lukas Pfatteicher 2220
4 FM Hubert Schuh 2262 ½ : ½ Simon Fidlin 2168
5 Velimir Kresovic 2084 0 : 1 Stefan Joeres 2219
6 FM Hartmut Metz 2183 ½ : ½ FM Christoph Pfrommer 2261
7 Markus Merklinger 2058 0 : 1 Hannes Metzinger 2101
8 Michael Lorenz 1898 0 : 1 Mark Scheinmaier 2049

In Frankreich war auch Spieltag, so waren auf unserer Seite Daniel Roos und auf Kuppenheimer Seite zwei französische Spieler in ihren Ligen aktiv.

An Brett 6 gab es ein ganz frühes Remis unter langjährigen Mannschaftskollegen (also in einer Schweizer Liga). Und Stefan Joeres erreichte nach nur 12 Zügen großen Vorteil, den er auch sicher verwertete.

Aber in der gleichen Zeit gingen in drei unserer Partien auch bald jeweils Qualitäten verloren. Solche drei Verluststellungen können schnell einen Mannschaftskampf entscheiden. Aber wir hatten in Summe Glück: Bei Stefan Löffler erholte sich die Partie zwar nicht mehr vom Qualitätsverlust. Simon konnte dagegen irgendwie Kompensation finden und remisieren. Und Hannes schaffte es nach zähem Spiel in der vierten Stunde die Partie sogar noch komplett zum Sieg zu wenden. Das war entscheidend heute! Unser Mannschaftskapitän Lukas wollte da von Magie sprechen; ich vermute immer noch eher Elo und Glück am Werk.

An den Spitzenbrettern von Maxi und Lukas blieb es bei Remisen. Lukas war in seiner Partie immer am Drücker, ein solider Mehrbauer war es zwischenzeitlich, aber sein Gegner bekam zuviel Aktivität. Lukas versuchte nach fünf Stunden noch das Endspiel T+S vs T zu gewinnen, aber musste nach 30 weiteren Zügen ins Remis einwilligen.

Es bleiben zwei wichtige Mannschaftspunkte zum Saisonstart.

 

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