Oberliga Baden · Runde 1 · 27. September 2026 · von Michael Spieker
| SK Ladenburg 1 | 2122 | Karlsruher SF 2 | 2070 | 4 | : | 4 | |
| 1 | Cernov, Henrik | 2214 | Schlager, Thomas | 2158 | ½ | : | ½ |
| 2 | Cernov, Vadim | 2266 | Metzinger, Hannes | 2140 | 1 | : | 0 |
| 3 | Farmani Anosheh, Yasha | 2143 | Spieker, Michael | 2053 | 0 | : | 1 |
| 4 | Neidig, Stefan | 2132 | Zwermann, Linus | 2038 | 1 | : | 0 |
| 5 | Stemmler, Tim | 2055 | Fritz, Denis | 2032 | ½ | : | ½ |
| 6 | Dr. Feil, Stephan | 2042 | Müller, Maximilian | 2043 | 1 | : | 0 |
| 7 | Müller, Erich | 2077 | Belenki, Janis | 2006 | 0 | : | 1 |
| 8 | Blössl, Walter | 2050 | Vinke, Andreas | 2092 | 0 | : | 1 |
Wie in der letzten Saison starteten wir mit einem Auswärtsspiel in Ladenburg. Mit Maximilian Müller und Janis Belenki debütierten zwei starke Nachwuchskräfte aus unserer Jugend.
An allen Brettern wurde schon früh in den Kampfmodus geschaltet. Hannes und Thomas gerieten bereits in der Eröffnung gegen die Familie Cernov in Schwierigkeiten. Beide glichen aber mit kreativem Spiel aus. Während Thomas das Remis letztlich sicherte, stellte Hannes einen wichtigen Bauern ein, wonach die Partie nicht mehr zu halten war. Linus und Janis griffen beherzt an, Linus sogar mit einem interessanten Qualitätsopfer. Janis spielte den Angriff sauber herunter, was den Gegner erst zur Aufgabe einer Qualität und dann zum Verlust der Partie nötigte. Linus verpasste hingegen einige genauere Züge, sodass der Gegner den Angriff abwehren und den Materialvorteil verwerten konnte. Maximilian spielte eine ruhigere Partie und erreichte leichten Vorteil, ruinierte seine Stellung jedoch mit einem entscheidenden Fehler. Andi war mit einer etwas seltsamen Variante im Franzosen konfrontiert, löste alle Probleme aber souverän und gewann im Endspiel. Denis setzte den Kontrahenten konsequent unter Druck, erreichte aber nach langem Kampf nur ein Läuferendspiel, in dem für beide Seiten nichts mehr ging. Der Berichterstatter durfte heute den Schlusspunkt setzen. Er konnte sich aus zunächst bedenklich passiver Stellung befreien und profitierte in beiderseitiger Zeitnot von einem taktischen Versehen des Gegners, das einen Bauern kostete. Das entstehende Endspiel knetete er so lange, bis beide Seiten nur noch vom Inkrement lebten. Der Kontrahent beging schließlich den entscheidenden Fehler und überschritt auf der Suche nach der nicht vorhandenen Rettung die Zeit.
Damit war der erste Mannschaftspunkt gesichert. Wir müssen uns auf eine harte Saison einstellen.