BW-Liga: Glück auch gegen Untergrombach

BW-Liga · Runde 2 · Bruchsal · 11.10.2026

Karlsruher SF 1853 2201 4½ – 3½ SC Untergrombach 2259 3,36
1 IM Stefan Löffler 2333 0 : 1 GM Yuri Solodovnichenko 2491 0,29
2 FM Maximilian Ruff 2253 ½ : ½ FM Benedikt Dauner 2351 0,36
3 Lukas Pfatteicher 2220 1 : 0 Xiang-Tobias Peng 2221 0,50
4 Simon Fidlin 2168 ½ : ½ Pascal Nied 2205 0,45
5 Stefan Joeres 2219 1 : 0 IM Heinz Fuchs 2231 0,48
6 FM Christoph Pfrommer 2261 ½ : ½ FM Dr. Vladimir Podat 2211 0,57
7 Hannes Metzinger 2101 ½ : ½ Alexander Doll 2219 0,34
8 Mark Scheinmaier 2049 ½ : ½ Florian Simon 2142 0,37

An diesem Tag galt es gegen die favorisierten Untergrombacher standzuhalten. Zu unserer Überraschung traten sie etwas verändert gegenüber dem Vortag an und brachten nicht mehr ihren starken IM Ider ans Brett.

Fangen wir ausnahmsweise mit dem Pechvogel Stefan Löffler an. Bei der Anreise mit einer schon verspäteten Regionalbahn verpasste er die Bedarfshaltestelle Bruchsal Bildungszentrum, ließ anschließend im Taxi sein Portemonnaie liegen (wir konnten es wieder abholen nach 1½ Stunden) und verlor letztlich ein Doppelturmendspiel, das mit einem Minusbauern begonnen hatte, aber kurz auch gute Remis-Chancen bot.

Dann lief es aber an den übrigen Brettern durchweg ausgezeichnet für uns. Die Remisen an den drei hinteren Brettern waren solide und unspektakulär. Lukas an Brett 3 hatte von Beginn an mit den schwarzen Steinen ein sehr angenehmes Spiel gegen einen isolierten Bauern auf d4, das er bis in ein Läuferendspiel „guter gegen schlechter“ Läufer vereinfachen konnte. Aber an den Brettern 2, 4 und 5 sah es zeitweilig ziemlich trüb für uns aus.

Vor der Zeitkontrolle konnte aber Stefan Joeres zaubern und eine schwierige Partie drehen. Sein Gegner Heinz Fuchs hatte eine überlegene Stellung mit Mehrbauer, spielte aber ab Zug 20 praktisch nur noch mit dem Inkrement von 30 Sekunden. Stefan hatte noch ein paar Nadelstiche parat, und da unterlief im 35. Zug dem Untergrombacher Kapitän ein Turmverlust. Simon stand auch zeitweilig bedenklich, fand aber ein hübsches Figurenopfer mit forciertem Dauerschach.

Nach der Zeitkontrolle sah es mit den letzten beiden Partien weiterhin nicht gut für uns aus. Lukas‘ Endspielvorteil hatte Bestand, aber war nicht zwingend. Und Maxi musste sich in eher passiver und bedenklicher Stellung mit Minusbauern verteidigen. – Unsere beiden Spieler konnten aber das Maximum herausholen. Lukas führte sein Läuferendspiel zum Sieg. Und Maxi rettete sich mit Figurenopfer in das theoretische Remisendspiel mit Turm gegen Turm und Springer. Funfact: Dieses Endspiel K+T vs K+T+S wurde an diesem Wochenende tatsächlich dreimal vor Ort in Bruchsal ausgespielt, jedes Mal in einem Remis endend.

Ein schöner Saisonstart mit vier Punkten am ersten Wochenende!

 

 

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