KSF 2: Abschließender Sieg auf unverändertem Tabellenplatz

Landesliga Nord Staffel 2 • Runde 9 • 6.5.2018 • von Paul Zimmermann

1 5 SF Neureut 1859 10 Karlsruher SF   2   (A) 1930 3 5 4.44
1 1 Zimmer,Rolf 2093 18 Bastian,Martin 2103 0 1 0.48
2 2 Feger,Andreas 2089 25 Zimmermann,Paul 2024 ½ ½ 0.59
3 3 Barbaric,Zdenko 1953 27 Wiesner,Frank 2015 ½ ½ 0.41
4 4 Weßbecher,Hubert 1904 33 Arlt,Reinhard 1982 0 1 0.39
5 7 Hermann,Sven,Dr. 1857 36 Müller,Rudolf 1981 0 1 0.33
6 9 Arzer,Waldemar 1829 38 Wiesner,Alexander 1952 0 1 0.33
7 11 Enzmann,Alexander 1840 105 Kiefhaber,Tobias 1453 1 0 0.91
8 33 Mendel,Andreas 1308 + k 1.00
In der letzten Runde traf die 2. Mannschaft als Tabellendritter auf Neureut. Es stand bereits fest, dass am Ende des Tages Pforzheim auf Platz 1 und Neureut auf Platz 2 stehen würden. Um Lücken in der ersten Mannschaft zu schließen, musste die zweite mehrere Spieler abgeben und trat nur zu siebt an. Dennoch wollten wir zeigen, dass wir zur Spitzengruppe gehören.
Die Partie des Berichterstatters endete bereits nach 16 Zügen. Alle Leichtfiguren waren abgetauscht und mein Gegner bot Remis an, was ich annahm. An den übrigen Brettern sah es überwiegend gut für uns aus. Martin konzentrierte alle Figuren zum Angriff am Königsflügel, Frank hatte im damenlosen Mittelspiel einen Mehrbauern ergattert und Alexander besaß zwei Leichtfiguren für einen Turm. An Brett 5 brachte Rudi ein Qualitätsopfer, das zum Zusammenbruch der gegnerischen Stellung führte. Das entstandene Endspiel war schnell gewonnen. Unterdessen hatte Frank seinen Mehrbauern eingebüßt und sich mit dem Gegner auf Remis geeinigt. Dafür konnte sich Reinhard endlich aus beengter Stellung befreien, sein Läuferpaar entfalten und in ein gewonnenes Endspiel abwickeln. Derweil hatte Tobias eine Qualität verloren, durch pfiffiges Spiel aber einen Bauern gewonnen. Am Ende entschied aber die Überlegenheit des Turms gegen den Springer. Damit stand es nach vier Stunden 3:3. Wenig später brachte Alexander den gegnerischen König mit Dame, Springer und Läufer zur Strecke und die Mannschaft wieder in Führung. Nun wurde nur noch an Brett 1 gekämpft, und zwar weitere 45 Minuten. Mit abnehmender Bedenkzeit spitzen sich die beidseitigen Drohungen zu. Eine Verzweiflungsaktion des Gegners endete schließlich mit Gewinnstellung für Martin.
Damit konnten wir die Spielzeit mit einem schönen Sieg abschließen und wenigstens den dritten Tabellenplatz halten.

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