Vom 17.10. bis zum 19.10. nahm ich online am ECU-Onlineseminar teil. Wir trafen uns am Abend über Zoom und starteten, als alle Teilnehmer da waren, mit einem kleinen Kennenlernen. Daraufhin folgten eine Einführung und Techniküberprüfung. Gerade für die älteren Teilnehmer war das sehr hilfreich. Danach ging es dann richtig los: die Vorteile des Schachspiels im Kontext von Bildung, die Frage „Was ist die ECU?“ und die SMART-Methode als didaktisches Modell – und wie sie uns im Unterricht helfen kann. Am Samstag starteten wir mit den Themen Schachdenken und Regeln für den Schachunterricht. Außerdem traten wir in kleinen Wettkämpfen online gegeneinander an. Diese Minispiele aus den Wettkämpfen wollte ich dann unbedingt beim nächsten Mal in der Schach-AG ausprobieren: Bauern gegen Bauern, fünf Bauern gegen einen Turm und noch viele andere kleine Spiele. Nach der Mittagspause ging es an das große Thema Planung: Jahresplanung sowie Stunden- und Unterrichtsplanung. Hier tauschten wir uns in kleineren Gruppen untereinander aus. Weiter ging es mit dem äußerst wichtigen Taktiktraining. Daraufhin wurde erläutert, welches Schachmaterial sinnvoll ist und welches man unbedingt verwenden sollte. Am Sonntag ging es ebenfalls wieder in kleinere Gruppen. Wir behandelten die Themen Elterngespräche und den Umgang mit Streitfällen. Daraufhin folgten letzte, komplexere Spiele und verschiedene Turnierformen. Und dann gab es eine letzte Pause vor dem Test. Ich war über die Tage sehr krank, machte aber das Beste aus meiner Situation. Und plötzlich schlief ich in der Pause ein. Als ich aufwachte, geriet ich total in Panik. Alle Teilnehmer sollten sich stumm schalten, und ich war bereits vier Minuten über das Ende der Pause hinaus. Den Link zum Test konnte ich nicht aufrufen. Glücklicherweise rettete mich Giesela, die mit der Technik schon während des gesamten Seminars nicht das beste Händchen hatte. Bei ihr funktionierte der Link scheinbar ebenfalls nicht. So schickte Lothar, unser Seminarleiter, den Link noch einmal, welchen ich mir direkt schnappte. Es waren zwanzig Aufgaben, die in einer halben Stunde zu bearbeiten waren. Ich schaffte es fehlerlos und bestand den Test. Nach dem Test starteten wir mit dem Feedback zum Seminar und erhielten unser Schulschachtrainingszertifikat. Allein das war schon super! Aber auch die Gestaltung des Seminars kam gut an. Es war nie langweilig und man hat viel gelernt.