Vom 01.09.2025 bis zum 01.09.2026 ging mein BFD bei den Karlsruher Schachfreunden. Auf den ersten Blick ist das ein ganzes Jahr, 365 Tage. Doch die Zeit vergeht wie im Flug. So weiß ich gar nicht wirklich, wie ich eigentlich anfangen soll. Ich habe so viele neue Menschen kennengelernt. Plötzlich war meine Kontaktliste auf dem Handy um über 200 Personen gewachsen. Ich startete mein BFD mit großer Motivation und Freude. In nur einem Jahr besuchte ich unzählige Seminare, Turniere, Veranstaltungen und noch vieles mehr. Ich wollte etwas Gutes tun und etwas zurückgeben. Mich selbst finden, viele Erfahrungen sammeln und meine Freude am Schachspielen weitergeben. Neue Menschen kennenlernen und in den Austausch kommen. Den Weg finden, der mir zuvor noch so lange ungewiss war. All das habe ich in diesem Jahr geschafft. Aber nicht alleine. Über das ganze Jahr hinweg habe ich so viel Unterstützung und Wertschätzung bekommen. So etwas hatte ich noch nie in einem Verein erfahren. Daher möchte ich mich ganz herzlich beim Jugendvorstand bedanken, der mir dieses Jahr ermöglichte und mir sein Vertrauen schenkte. Bei jeder einzelnen Person, die ich kennenlernen durfte – egal, ob aus dem Verein, der Schach-AG oder dem Erwachsenenschach. Bei Herik, mit dem ich in den ersten Monaten als BFD-Partner zusammengearbeitet habe, und bei Lena und Leo von der DSJ. Schach verbindet. Mein besonderer Dank geht aber an Kristin. Kristin war wie eine Mentorin immer für mich da, immer erreichbar und immer geduldig. Sie hat mich unterstützt, wo es nur ging, und so viel Zeit und Mühe in mich investiert. Kristin ist unglaublich engagiert, nimmt sich kaum eine Pause und ist immer auf den Beinen. Immer hilfsbereit und immer mit dem Wissen, was zu tun ist. Ich war vielleicht nie der beste BFDler, den der KSF hatte. Öfter musste man mal Geduld aufbringen – zum Beispiel für so manchen Bericht, wie den vom Kinderfest. Auch der frühe Rückschlag, plötzlich nur noch zu zweit im BFD zu sein, war nicht einfach für mich. Trotzdem erhielt ich von allen im Verein so viel Unterstützung. Ich fühlte mich richtig wohl. Es ging immer darum, etwas Gutes für die Kinder und den Verein zu tun. Ich denke, dass ich genau das in diesem Jahr erreicht habe. Daher sind die nächsten drei BFDler in den besten Händen, die es nur geben kann. So beginnt ein neues BFD-Jahr für den KSF. Und auch für mich beginnt ein neuer Abschnitt. Ab dem 01.10.2026 studiere ich Lehramt an der PH, direkt gegenüber vom Anne-Frank-Haus. Ohne das BFD wäre ich nie darauf gekommen, diesen Weg einzuschlagen. Jetzt freue ich mich aber auf meinen neuen Lebensabschnitt – auch wenn der Abschied schwerfällt. Im Verein bleibe ich! Und vielleicht sieht man sich auf dem Weg zum Anne-Frank-Haus, bei der Verbandsrunde oder sogar auf dem Brett wieder.